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Von letzter Nacht:

Es ist schon spät – so spät, dass die Vögel bereits zwitschern. Ein bisschen Alkohol merke ich auch noch, wenn ich meine „ruhige“ Hand betrachte. Eigentlich ist es unglaublich mühselig in diesem Zustand hier zu sitzen und zu versuchen klare Gedanken zu fassen, besonders diese dann auch noch auf Papier zu bringen. Aber ich muss es tun. Würde ich es auf morgen verschieben, wären die Gedanken nicht pur wie jetzt. Ich habe zuviel in meinem Kopf als dass ich jetzt Schlaf finden könnte. Von daher bleibt mir gar nichts anderes übrig als mich dem Papier zu offenbaren. Ich bin unglaublich erschöpft. Meine Beine tun mir weh und auch etwas der Kopf, aber egal wie ich mich drehe und wende, es gibt keine Position, in der es angenehm für mich ist. Auch jetzt nicht im Sitzen, so wie ich jetzt schreibe. Schlaf wäre in meiner Situation eigentlich genau das Richtige. Aber was soll ich tun, wenn einem das verwehrt bleibt?


Ich bin mittlerweile wieder in meiner Heimatstadt angekommen. Aber es ist komisch, das Gefühl was ich momentan für den Ort habe, der sich meine Heimat nennt. Sie ist es und sie wird es auch immer bleiben, aber das ist auch nicht der Punkt. Ich fühle mich unwohl hier. Ich fühle mich nicht zuhause… Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll…
Wahrscheinlich, weil das Nordland nun die Heimat von meinem emotionalen Heim ist. Allein die Assoziation mit ihm lässt in mir ein schönes Gefühl aufsteigen. Ich habe es bereits im Zug gemerkt: bis Hamburg war alles schön. Ich habe mich wohl gefühlt – und der Sonnenuntergang gab dem Ganzen seinen lyrischen Klang. Ich denke, dass durch diese Betonung natürlich auch mein Blick dafür dramatisiert wurde. Ich bin sehr empfänglich, was das Spiel der Sonne betrifft. Sie ist oft verantwortlich für intensivste Gefühle in mir, die sonst nur meine Liebe auslösen könnte – zumindest in dem Ausmaß.
Manchmal ist es beklemmend diese Gefühle für jemanden zu haben und eine derartige Beziehung zu führen. Man schränkt sich selbst unbewusst total ein, weil der Gefühlsmensch nicht anders kann. Ich kann – ich will (!) – auch nicht anders! Kleine Kompromisse sind nun mal Pflicht, anders geht es nicht. Aber ich mache es gern. Das beweist nur meine Liebe für dich!
5.5.07 15:41
 



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